Aus der Geschichte lernen
Hintergrund & Zielsetzung
„Aus der Geschichte lernen“ heißt im Sinne einer Erinnerungskultur, historische Ereignisse und Entwicklungen nachzuvollziehen und zu verstehen, um aktuelle Fragen und Probleme besser einzuordnen, einen differenzierten Blick auf Ursachen und Zusammenhänge zu gewinnen, aus Fehlern Konsequenzen zu ziehen und auf dieser Basis Lösungsansätze und Handlungsoptionen zu erarbeiten. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag zur demokratischen Identitätsbildung und zur Förderung des Verantwortungsbewusstseins mit Blick auf die Zukunft geleistet.
Das Projekt konzentriert sich dabei vor allem auf vier einschneidende Ereignisse der jüngeren deutschen Geschichte: auf den Nationalsozialismus, die Befreiung von diesem Terrorregime und die Aufarbeitung der NS-Zeit; auf das Thema Flucht und Vertreibung, die Integration der Heimatvertriebenen und ihren Beitrag beim Wiederaufbau; auf die SED-Diktatur, die Friedliche Revolution und den Vereinigungsprozess; auf die 68er Bewegung und die Rote Armee Fraktion (RAF) einschließlich ihrer Nachfolgegenerationen.
Dazu werden nach Möglichkeit Bezüge zu historischen Orten genutzt: Spuren des NS-Regimes, Gemeinden und Siedlungen von Geflüchteten und Vertriebenen, Orte an der deutsch-deutschen Grenze bzw. an der ehemaligen Grenze zum Ostblock. Auch der Austausch mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Nachfahren und Forschenden ist Bestandteil des Projekts.
Modulbereiche
- MODULBEREICH 1
Demokratische Werte, Haltungen und Grundprinzipien - MODULBEREICH 2
Blick in die Vergangenheit: Aus der Geschichte lernen - MODULBEREICH 3
Blick in die Zukunft: Meine Verantwortung für eine demokratische Gesellschaft
Zielgruppe
Das Projekt richtet sich an Jugendliche ab 13 Jahren. Für Erwachsene können Fortbildungen angeboten werden.