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Politische Bildung für pädagogische Fachkräfte

Wertebewusstsein. Urteilsfähigkeit. Handlungskompetenz.

Hintergrund & Zielsetzung

Pädagogische Fachkräfte begegnen im schulischen und außerschulischen Alltag Jugendlichen mit ausgeprägten, oft sehr unterschiedlichen politischen Meinungen und Positionen. Sie stehen vor der Frage, wie in solchen Situationen professionell, rechtssicher und pädagogisch angemessen reagiert werden kann, unter Beachtung der drei Grundsätze des Beutelsbacher Konsens Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Schülerorientierung.

Das Projekt verfolgt das Ziel, pädagogische Fachkräfte in ihrer pädagogischen und didaktischen Kompetenz zu stärken. In praxisorientierten Fortbildungen werden Themen wie gewaltfreie Kommunikation, Radikalisierung und soziale Medien näher beleuchtet und Handlungsoptionen diskutiert. Die Fortbildungen bieten Raum für Austausch, Reflexion und Vernetzung. Unterschiedliche Formate wie z. B. ein- und mehrtägige Seminare oder Fachtage (in Präsenz oder online) sind möglich.

Bei mehrtägigen Veranstaltungen können die Fachkräfte auch das Schullandheim als einen Lernort kennenlernen, der sich sehr gut für Intensiv-Kurse eignet und den sie entsprechend mit ihren Schulklassen oder Jugendgruppen nutzen können.

Auch ist daran gedacht, Fachkräfte als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Fragen politischer Bildung zu qualifizieren.

Modulbereiche

  • Modulbereich 1:
    Demokratische Grundhaltungen: Wertebewusstsein, Kompromissfähigkeit, Ambiguitätstoleranz, Verantwortungsbereitschaft
  • Modulbereich 2:
    Herausforderungen im pädagogischen Alltag: Konflikte, Polarisierung und Radikalisierung unter Jugendlichen
  • Modulbereich 3:
    Stärkung der Handlungskompetenz: Ideen, Strategien und Perspektiven

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich an pädagogische Fachkräfte wie z. B. Lehrerinnen und Lehrer oder in der Jugend- und Sozialarbeit tätige Personen.