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Antisemitismus geht uns alle an

Jüdisches Leben schützen und stärken

Hintergrund & Zielsetzung

Der Antisemitismus hat in Deutschland in einem erschreckenden Ausmaß zugenommen. Jüdinnen und Juden sind vermehrt Anfeindungen und Gewalt ausgesetzt, ziehen sich zunehmend aus der Öffentlichkeit zurück und erwägen, das Land zu verlassen. Diese Entwicklung ist nicht hinnehmbar und erfordert umfassende und wirksame Maßnahmen zum Schutz und zur Stärkung jüdischen Lebens.

Antisemitismus tritt nicht nur in rechtsextremen, linksextremen und islamistischen Milieus auf, sondern ebenso in der gesellschaftlichen Mitte. Er ist ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Vor diesem Hintergrund setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit historischen und aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus auseinander, auch mit seiner Verbreitung und seinen Dynamiken in sozialen Medien. Ausgehend von der Erkenntnis, dass Antisemitismus unvereinbar mit demokratischen Grundwerten und einem freiheitlichen Rechtsstaat ist, sollen sie ermutigt werden, ihm in seinen unterschiedlichen Ausprägungen entschieden entgegenzutreten.

Modulbereiche

  • Modulbereich 1: 
    Grundlagen unseres Zusammenlebens: Demokratische Werte und Grundprinzipien
  • Modulbereich 2: 
    Antisemitismus früher und heute – Erscheinungsformen und Kontinuitäten
  • Modulbereich 3: 
    Rechts, links und in der Mitte: Antisemitismus als gesamtgesellschaftliches Problem
  • Modulbereich 4:
    Von Diskriminierung bis zu Auslöschungsnarrativen: Herausforderungen und Gefahren für jüdisches Leben
  • Modulbereich 5:
    Haltung zeigen – Wie jede und jeder von uns Verantwortung übernehmen kann

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Für Erwachsene können Fortbildungen angeboten werden.