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Wie viel Zuwanderung braucht/verträgt unser Land?

Steuerung der Migration als politische Aufgabe

Hintergrund & Zielsetzung

Die Frage nach dem Maß von Zuwanderung und deren politischer Steuerung ist hochaktuell und von zentraler gesellschaftlicher wie auch ökonomischer Bedeutung für Deutschland. Die Fragen danach, wer migriert, aus welchen Gründen, in welche Zielregionen und auf welcher rechtlichen Grundlage, werden in der öffentlichen Debatte häufig emotional, moralisch und politisch kontrovers verhandelt. Im Spannungsfeld zwischen moderaten Mehrheitspositionen und ideologischen Extremen entsteht eine Dynamik, die die Diskurs- und Konsensfähigkeit der demokratischen Gesellschaft in ihrer Substanz herausfordert. 

Wie kann Zuwanderung reguliert werden, ohne einerseits das Menschenrecht eines jeden einzelnen Migranten auf Schutz und ein faires Asylverfahren zu verletzen und andererseits die Grenzen der gesellschaftlichen Vielfalt und Akzeptanz im Einwanderungsland nicht zu überfordern? Wie findet sich eine Balance zwischen offenen Grenzen und effektiver Kontrolle? Wie können lösungsorientierte und pluralistische Aushandlungsprozesse geführt werden, ohne sich von emotionalen oder gar fremdenfeindlichen Argumenten leiten zu lassen?

Modulbereiche

Modulbereich 1:
Gesellschaftliche und politische Perspektiven auf Migrationsprozesse

Modulbereich 2:
Migration - Chance oder Herausforderung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Modulbereich 3:
Meine Verantwortung im politischen Diskurs

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab 13 Jahren.